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TSV Gras-Ellenbach verpflichtet Antonio Pietroluongo und Franz Fleischmann vom SV Affolterbach als neues Trainerduo / Eingespielte Mannschaft

21 02 11 trainervorstellungAus einem Abstiegskandidaten machte Antonio Pietroluongo in zweieinhalb Jahren eine Mannschaft, die in der Fußball-Kreisliga B auf Platz fünf den Kontakt zu den Spitzenteams hält und hinter dem TSV Weiher die derzeit beste Odenwälder Mannschaft ist: Die gute Arbeit, die der Trainer beim SV Affolterbach leistet, ist auch dem Liga-Konkurrenten TSV Gras-Ellenbach nicht verborgen geblieben. Der 48-jährige Pietroluongo wurde zusammen mit seinem Co-Trainer Franz Fleischmann jetzt als Nachfolger für Spielertrainer Ronny Sauer und Co-Trainer Robert Ulrich verpflichtet, die nach fünf Jahren im Sommer aufhören.
In Gras-Ellenbach hat man Toni Pietroluongo schon länger auf dem Schirm. Immer wieder mal kreuzten sich die Wege, und nachtragend ist man beim TSV nicht: Immerhin hat Pietroluongo mit seinem Tor in letzter Minute den Überwäldern vor einigen Jahren die Relegationssuppe gegen die SG Einhausen II versalzen. TSV-Abteilungsleiter Thorsten Gleich spielte selbst noch gegen den gebürtigen Bensheimer, als dieser beispielsweise den FC Italia trainierte.
„Mit Ronny Sauer hatten wir einen jungen Spielertrainer. Jetzt soll ein erfahrener Mann das stabilisieren, was Ronny aufgebaut hat“, sagte Gleich und ist froh darüber, dass auch Franz Fleischmann als Co-Trainer mitkommt. Einige Spieler wie Torwart Manuel Loipersberger bei Eintracht WaldMichelbach II oder Timo Haiser in Affolterbach haben bereits mit ihm gearbeitet.

Verschworene Gemeinschaft

Schnell stand fest, dass Pietroluongo ein Wunschkandidat ist, als bekannt wurde, dass der SV Affolterbach einen Wechsel vornimmt. „Nach dem ersten Gespräch war eigentlich alles klar, und ich habe am nächsten Tag zugesagt. So schnell habe ich mich noch nie entschieden“, sagte Pietroluongo. Er schätzt die verschworene Gemeinschaft und Kameradschaft beim TSV. Der Coach wohnt mit seiner Frau in Reichelsheim und arbeitet im Außendienst. Der siebenjährige Sohn Fabio hat gerade mit der kleinen Isabella eine Schwester bekommen.
Der Trainer wird in Gras-Ellenbach eine eingespielte Mannschaft übernehmen, die möglicherweise noch punktuell verstärkt wird. Im Winter ist allerdings der 39-jährige Bahtiyar Dastan zum SV Affolterbach gewechselt. „Das bedauern wir, denn er war ein erfahrener Spieler, der der jungen Mannschaft guttat“, meinte Gleich. Der Abteilungsleiter bezeichnet den TSV, der derzeit auf dem siebten Platz liegt, als „absolut konkurrenzfähig“. Die bisherigen vier Niederlagen seien allesamt knapp gewesen. Mittelfristig will man beim TSV den Anschluss zur Spitze schaffen.
Toni Pietroluongo kann auf eine große Erfahrung als Spieler und Trainer zurückblicken. Er begann seine Laufbahn bei Olympia Lorsch und spielte in der Jugend noch beim TSV Auerbach und FC Italia Bensheim. Mit 18 Jahren wechselte er zum VfR Fehlheim, wo er sechs Jahre spielte. Im Alter von 24 folgte der Wechsel zur SG Einhausen, mit der Pietroluongo gleich im ersten Jahr in die damalige Landesliga Süd aufstieg. Fünf Jahre lang war er mit dem Team in dieser Klasse aktiv. Mit 30 Jahren suchte er eine neue Herausforderung als Spielertrainer bei der KSG Brandau in der A-Klasse Darmstadt. Nach drei Runden waren die folgenden Spielertrainerstation der FC Einhausen in der Kreisoberliga für zwei Jahre und dann sein Heimatverein FC Italia Bensheim. Mit den „Italienern“ verpasste er im ersten Jahr als Trainer knapp den Aufstieg in die A-Liga. Nach drei Jahren wechselte er zum Liga-Konkurrenten SV Kirschhausen, bei dem er ebenfalls wieder drei Jahre wirkte. Danach ging’s aufs Neue zurück nach Bensheim, wo Pietroluongo bis zur Saison 2016/2017 tätig war. Nach einer kurzen Pause übernahm er beim KSV Reichelsheim die A-Junioren, ehe er im Sommer 2018 beim SV Affolterbach die Nachfolge von Pawel Karas antrat.
Pietroluongo weiß, dass Ronny Sauer dem TSV in fünf Jahren seine Handschrift verpasst hat. „Ich werde sicherlich nicht alles ändern, aber jeder Trainer hat seine eigene Philosophie“, meinte der Coach, der schnell von hinten heraus mit einer Viererkette spielen will.
Aber noch ist Pietroluongo ja Trainer beim SV Affolterbach und hofft auf die Beendigung der Vorrunde, um sich mit einer guten Platzierung zu verabschieden. „Ich kann mein Amt jedenfalls ohne Bedenken an meine Nachfolger übergeben“, sagte Pietroluongo.

Das Derby steht noch aus

Die Brüder Sebastian und Alexander Theobald übernehmen beim SVA in der kommenden Runde. Dann wird man sich wiedersehen, aber auch in dieser Saison könnte es noch zu einem Derby kommen, denn der SV Affolterbach hat in der Vorrunde Heimrecht gegen Gras-Ellenbach. TSV Abteilungsleiter Gleich: „Das wird ein interessantes Spiel.“
Im Übrigen geht Pietroluongo davon aus, dass an der Tabellenspitze die FSG Riedrode II und der TSV Hambach Platz eins und zwei unter sich ausmachen werden. Aber nach einem Neustart werden die Karten neu gemischt, denn gerade nach der langen Pause gibt es doch einige Fragezeichen.

Quelle: Odenwälder Zeitung

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