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Termine

30 Jan
FS - SSV Brensbach (A)
30.01.22 15:00
5 Feb
12 Feb
FS - TSV Aschbach (A)
12.02.22 15:00

Aktueller Spieltag

Kreisliga B - Bergstraße
So.: 5. Dez. 2021 / 14:30 Uhr

tsvgrasellenbach 0:3 sghuettenfeld
TSV 09 - SV/BSC Mörlenbach

TSV - Webcam

Letzte 2 Stunden

Mörlenbacher Schützenfest

SV/BSC Mörlenbach - TSV Gras-Ellenbach 6:0

Das war eine eindeutige Sache, die locker noch höher hätte ausgehen können. Gegen einen ersatzgeschwächten TSV siegten die Hausherren mit einer vor allem in der zweiten Hälfte überzeugenden Leistung. Mit einer großen Beka-Show sorgten die Brüder Ervin und Endrit für ein sehenswertes Spiel mit ein paar Kunststückchen. Hatten die Gäste vor allem durch Dennis Fink kurz vor der Pause gute Möglichkeiten, so waren es die Mörlenbacher Stürmer, die gegen Ende der Partie diese noch klarer hätten gestalten können.

Gras-Ellenbach: Loipersberger, Steinmann, M. Fink, Staier, Gandenberger, D. Fink, Helm, Kunkel (81. Pütt), Fodor (22. Reim/55. Haiser), Seitz.

Tore: 1:0 Fries (8.), 2:0 Nazari (33.), 3:0/4:0 Ervin Beka (47./64.), 5:0 Endrit Beka (66.), 6:0 Aydogan (86.).

Quelle: Odenwälder Zeitung

TSV Gras-Ellenbach hat etwas gutzumachen

SV/BSC Mörlenbach - TSV Gras-Ellenbach (heute, 19.30 Uhr)

21 09 01 haiserDen Mörlenbachern steht wieder ein schweres Spiel bevor, befürchtet Spielertrainer Riza Aydogan. Denn die Gras-Ellenbacher Heimniederlage gegen Weiher passt für ihn eigentlich nicht, da der kommende Gegner sehr gut in die Saison gestartet ist. Für seine Elf gilt es, die Partie gegen Kirschhausen abzuhaken und Kräfte zu tanken, sich zu regenerieren, um auf den Punkt fit zu sein. Aydogan will das spielerische Element der Mannschaft auf den Platz bringen, präsent in Zweikämpfen sein und dadurch Dominanz erreichen. „Wir haben die Stärke zu Hause und können den TSV schlagen.“ Da der letzte Urlauber zurückkehrt, ist der Kader komplett. „Ein Luxusproblem“, schmunzelte Aydogan, aber nur so könne man in der Breite was erreichen.
Nach der unerwarteten Niederlage gegen Weiher wird es personell in Mörlenbach nicht besser, schätzt TSV-Trainer Antonio Pietroluongo. Jonas Guthy, der kurzfristig am Sonntag ausfiel, wird heute ebenfalls nicht dabei sein. Hinter Kevin Seitz steht ein Fragezeichen. Berufsbedingt wird auch Erik Wolf fehlen. Dazu kommen zwei Urlauber. „Das wird gegen Mörlenbach ein ganz schweres Spiel“, ist für den Coach klar. Trotzdem erwartet er von seinen Jungs eine Trotzreaktion und „vielleicht können wir ja einen Punkt mitnehmen“.

Quelle: Odenwälder Zeitung

Gras-Ellenbacher enttäuschen total

1:4-Heimniederlage in der Kreisliga B gegen den TSV Weiher

21 08 30 staier„Das war absolut unterirdisch von uns“, nahm Gras-Ellenbachs Abteilungsleiter Thorsten Gleich kein Blatt vor den Mund nach der 1:4-Heimniederlage in der Fußball-Kreisliga B gegen den TSV Weiher. „Wir haben immer das Gleiche versucht: einen langen Ball nach vorn zu schlagen“, kritisierte er. Eine Spielweise, die eigentlich so gar nicht zu den Hausherren passt. Und Weihers lange Jungs köpfen alles weg. Die Partie startete schon unglücklich, als TSV-Torwart Uwe Schmittinger einen klasse 18-Meter-Schuss von Dennis Fink hielt.
Danach stand zwei Mal der Schiedsrichter im Fokus. In der 12. Minute köpfte Marius Steinmann aufs Tor. Der Ball wurde laut Gleich von einem Abwehrspieler mit dem Arm abgewehrt. In der 17. Minute gab es im Strafraum ein Foul an Florian Staier. Auch hier blieb der Pfiff aus. Bei allen vier Treffern von Weiher steht der Name Fath, dreimal Sven und einmal Lukas. Zwischendurch setzte Nikolaus Helm mit einer Flanke Markus Kunkel gut in Szene, aber der vergab den Anschluss.

TSV Gras-Ellenbach: Loipersberger, Reim (62. Haiser), Steinmann, Wolf, Gavrila, Staier, Gandenberger, Fink, Helm, Kunkel (80. Garcia), Seitz (35. M. Fink).

TSV Weiher: Schmittinger, Marksteiner (62. Aliev), Merkel, Koch, Krastel, L. Fath, S. Fath, Majewski, Riesinger (60. Barth), Kühn, Alter.

Tore: 0:1, 0:2 S. Fath (13./35.), 1:2 Kunkel (36.), 1:3 L. Fath (40.), 1:4 S. Fath (80.).

Quelle: Odenwälder Zeitung

Wir wollen nachlegen!

TSV Gras-Ellenbach - TSV Weiher (Sonntag, 15.30 Uhr)

Nach dem gelungenen Saisonauftakt „wollen wir nachlegen“, kündigt Gras-Ellenbachs Trainer Antonio Pietroluongo an. Aber es wird ein sehr schweres Spiel, gerade weil Weiher in Riedrode verloren hat. Der Coach muss zwei Positionen neu besetzen, weil sich Domenik Schäfer und Marcel Mera im Urlaub befinden. Fehlen wird ihm auch Ersatzkeeper Mike Fodor. Damit bekommen zwei andere Jungs ihre Chance „und ich bin mir sicher, dass sie es gut machen werden“. Bei Weiher ist es „immer noch personell ganz eng“, sagte Trainer Steffen Maas. Zwar kommen drei Spieler aus dem Urlaub zurück, dafür sind aber zwei andere verreist. Deshalb wird der TSV ähnlich dezimiert wie am vergangenen Sonntag auch in GrasEllenbach antreten müssen. Nach der verdienten Auftaktniederlage wäre Maas mit einem Punkt zufrieden.

Quelle: Odenwälder Zeitung

Die Spielzüge saßen

TSV Gras-Ellenbach - SG Hüttenfeld 5:1

In der Höhe hätte TSV-Abteilungsleiter Thorsten Gleich den Sieg nicht erwartet. „Entweder ein Unentschieden oder ziemlich knapp“, lautete seine Prognose. Aber bei den Gras-Ellenbachern stimmte an dem Tag alles, während bei Hüttenfeld noch der Trainingsrückstand erkennbar war. Nur einmal, nach knapp einer Stunde, zeigten sich Schwächen bei den Einheimischen, was die SG prompt mit dem Anschlusstreffer bestrafte und in dieser Situation kräftig Druck machte. Aber die Hausherren fingen sich wieder und bereinigten mit dem 5:1 die brenzlige Situation.
Während Manuel Loipersberger im TSV-Tor eher wenig zu halten hatte, musste sein Gegenüber Schwerstarbeit leisten. „Wir hatten vier- oder fünfmal so viel Torschüsse wie die SG“, zählte Gleich. Da machte sich die gute Rundenvorbereitung bemerkbar, an der regelmäßig 16 oder 17 Mann teilnahmen. „Die Jungs sind fit“, freute sich der Vereinssprecher.

Schöne Spielzüge

Die Spielzüge saßen, es passte einfach. Zum einen nutzten die Hausherren bei ihren Toren individuelle Fehler der Gäste aus, zum anderen wurden die Treffer aber auch herausgespielt. Etwa der von Markus Kunkel zum 4:0, als er den Ball eroberte und im Alleingang eins gegen eins das Tor markierte. Oder Marius Steinmanns Flanke von rechts außen, die Jonas Guthy zum 3:0 verwertete. Dennis Fink wurde mustergültig bei seinem Treffer von Florian Staier bedient und hämmerte den Ball aus zwölf Metern in den Winkel. Der Sieg hätte durchaus noch höher ausfallen können, denn Staier und Alexandra Gavrila hatten noch weitere Chancen freistehend vor dem Torwart.

TSV Gras-Ellenbach: Loipersberger, Steinmann, Mera (67. Wolf), Gavrila, Schäfer, Staier, Fink (72. Gandenberger), Guthy, Helm, Kunkel (70. Heißer), Seitz.

Tore: 1:0/2:0 Fink (4./26.), 3:0 Guthy (30.), 4:0 Kunkel (50.), 4:1 Lerchl (57.), 5:1 Guthy (64.)

Quelle: Odenwälder Zeitung

Auftakt gegen den Mitaufsteiger von 2019

TSV Gras-Ellenbach - SG Hüttenfeld (Sonntag, 15.30 Uhr)

Die Freude, nach der langen Pause endlich wieder mit Fußball loslegen zu können, „konnte man der Mannschaft ansehen“, sagte TSV-Trainer Antonio Pietroluongo. „Jeder ging sehr motiviert zur Sache.“ In einer intensiven Vorbereitung holte der TSV sehr gute Ergebnisse gegen mehrere A-Ligisten. Nicht zu vergessen das spannende Pokalspiel, in dem die Überwälder den Kreisoberligisten Starkenburgia Heppenheim nach Elfmeterschießen besiegten. Deshalb gehen seine Jungs das erste Rundenspiel sehr selbstbewusst an und wollen mit einem Heimsieg gegen den alten Rivalen und Mitaufsteiger 2019 starten.
Der Gegner ist für den Coach schwer einzuschätzen, nachdem mit Hans Scheidel ein neuer Trainer und mehrere Spieler dazugekommen sind.

Quelle: Odenwälder Zeitung

„Wir wollen flexibler spielen“

B-Ligist TSV Gras-Ellenbach ist mit der bisherigen Saisonvorbereitung unter den neuen Trainer Antonio Pietroluongo und Franz Fleischmann sehr zufrieden

21 08 04 vorberichtEs ist die große Gemeinschaft, die den TSV Gras-Ellenbach ausmacht. Nur ein Spieler verließ den Fußball-B-Ligisten in der unruhigen Zeit während der Corona-Pandemie. Für Abteilungsleiter Thorsten Gleich ein besonderes Zeichen für einen „eingeschworener Haufen“. Die bisherigen erfolgreichen Vorbereitungsspiele stimmen ihn optimistisch für die am 15. August beginnende Runde.
Der erzwungene Stillstand kann aber „kein Dauerzustand für einen Fußballverein sein“, merkt er an: „Wenn sich das noch einmal wiederholt, weiß ich nicht, wie lange es dauert, bis uns die Leute davonlaufen.“ Und damit meint er nicht die Spieler, sondern die Zuschauer, die sich dann andere Interessen suchen.
Der TSV begann schon am 11. Juni mit dem Training. Das erste Mal waren zu diesem Zeitpunkt Antonio Pietroluongo als Trainer und Franz Fleischmann als sein Co-Trainer an Bord. „Wir waren uns schon früher einig“, berichtet Gleich über die Verpflichtung des zuvor in Affolterbach wirkenden Teams.

Erfolgreiche Tests

Bei den Gras-Ellenbachern ist man ganz heiß auf den Rundenbeginn. „Es hätte gern früher losgehen können“, sagt Gleich. Denn das Training läuft auf Hochtouren, zwei oder drei Mal pro Woche gibt es Einheiten. Dazu kommen erfolgreiche Freundschaftsspiele. Etwa das gewonnene gegen den ALigisten Trösel. Trotz der zahlreichen Ausfälle „haben wir die Partie beherrscht“, zeigt sich Gleich sehr angetan. Auch gegen Lörzenbach II gab’s einen 4:0-Sieg. Kein Wunder, dass sich der Abteilungsleiter zuversichtlich mit Blick auf den Saisonstart zeigt. Danach stand ein Trainingslager mit drei bis vier Einheiten am Tag an.
Das ist es auch, worauf Coach Pietroluongo sein Augenmerk legt. „Wir wollen flexibler spielen“, hebt Gleich hervor. Es soll mehr Positionswechsel geben, um nicht so berechenbar zu agieren. Dazu zählt er unter anderem lange Bälle über die Außen. Denn in der vergangenen kurzen Saison gab es ein paar unglückliche Niederlagen, die man dieses Mal möglichst vermeiden will.
„Wir freuen uns über den frischen Wind auf der Trainerposition“, bekräftigt der Abteilungsleiter und dankt Pietroluongos Vorgänger Ronny Sauer für die jahrelange, tolle Arbeit. „Toni und Franz hängen sich voll rein“, hat er beobachtet. Das Duo ist sehr engagiert, immer ansprechbar. Es gibt eine gute Kommunikation mit den Spielern. Gleich attestiert dem Gespann einen „hohen Fußballsachverstand“. Die Mannschaft wurde schnell so eingestellt, „dass sie fixer ist“. Daneben wird auch gezielt mit dem Einzelnen gearbeitet. Besonders wird noch auf die Fitness bis zum Saisonstart geschaut.

Zügel angezogen

Das Training, so Gleich, startete „zuerst reduziert“, um der langen Pause Rechnung zu tragen. Aber dann zog Pietroluongo die Zügel immer mehr an und steigerte die Ansprüche. Der Coach kann auf eingespielte Strukturen bauen. „Es spricht für das Team, dass alle zusammengeblieben sind“, freut sich Thorsten Gleich. Deshalb ist nun viel Konstanz drin. Zugleich stimmt das Verhältnis von erfahrenen und jungen, hungrigen Spielern.
Zu Rundenbeginn steht gleich eine besondere Begegnung gegen Hüttenfeld an. Die Elf aus dem Ried war vor zwei Jahren Mitaufsteiger. Es gab spannende Duelle. Das Aufeinandertreffen ist deshalb immer etwas Besonderes. „Da werden Erinnerungen wach“, sagt Gleich mit einem Lachen.

Zugänge: Steffen Rabsch (SG Odin Wald-Michelbach, Winter 2020), Kevin Seitz, Mirko Reim (beide SV Affolterbach).

Abgänge: Dennis Reinhard (FC Ober-Abtsteinach).

Kader: Andre Bihn, Dennis Fink, Manuel Fink, Mike Fodor, Armin Gandenberger, Alexandru Gavrila, Jonas Guthy, Bastian Haberzell, Timo Haiser, Nikolas Helm, Markus Kunkel, Manuel Loipersberger, Mircea Mera, Nico Pütt, Steffen Rabsch, Mirko Reim, Dennis Sauter, Domenik Schäfer, Kevin Seitz, Florian Staier, Marius Steinmann, Sorin Varga, Erik Wolf.

Trainer: Antonio Pietroluongo (erste Saison), Co-Trainer: Franz Fleischmann (erste Saison).

Saisonziel: vorderes Tabellendrittel. Favoriten: keine (nach fast einem Jahr Pause)

Quelle: Odenwälder Zeitung

Ohne Elfmeterschießen geht es im Kreispokal nicht

Der TSV Gras-Ellenbach sorgt gegen Starkenburgia Heppenheim für eine Überraschung

In einem echten Pokalfight mit einer viertelstündigen Unterbrechung wegen eines Gewitters warf gestern der TSV Gras-Ellenbach den Kreisoberligisten Starkenburgia Heppenheim mit 6:5 (1:1) nach Elfmeterschießen aus dem Rennen. „Das war ein tolles Spiel, auch für die Zuschauer. Die Mannschaft hat gekämpft und alle haben sich gegenseitig angefeuert“, lobte TSV-Abteilungsleiter Thorsten Gleich den starken Auftritt der Gastgeber.
Dabei hätte der B-Ligist die Partie sogar schon in der regulären Spielzeit für sich entscheiden können. So vergaben Guthy (10.), Staier (44.) und Fink (52.) frei vor dem Tor. Nach einem weiten Abschlag von Torwart Loipersberger hatte Fink in der 15. Minute zum 1:0 getroffen. Ahmet Tubay glich in der 67. Minute aus dem Gewühl heraus aus. Glück für den TSV, dass Manuel Loipersberger in der 75. Minute einen Elfmeter von Pascal Guthier parierte. Im Stechen verwandelten dann alle Gras-Ellenbacher souverän.

Quelle: Odenwälder Zeitung

Einladung JHV 2021

Einladung zur Jahreshauptversammlung

jhv2021Sehr geehrte Mitglieder, Freunde und Gönner des TSV 09 Gras-Ellenbach, hiermit möchten wir Sie recht herzlich zu unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung am Samstag den 10.07.2021, im Sportlerheim des TSV Gras-Ellenbach 09 e.V. ab 20:00, recht herzlich einladen.

Der Vorstand

Grasellenbach den 22.06.2021

Alle sind sich sehr schnell einig

TSV Gras-Ellenbach verpflichtet Antonio Pietroluongo und Franz Fleischmann vom SV Affolterbach als neues Trainerduo / Eingespielte Mannschaft

21 02 11 trainervorstellungAus einem Abstiegskandidaten machte Antonio Pietroluongo in zweieinhalb Jahren eine Mannschaft, die in der Fußball-Kreisliga B auf Platz fünf den Kontakt zu den Spitzenteams hält und hinter dem TSV Weiher die derzeit beste Odenwälder Mannschaft ist: Die gute Arbeit, die der Trainer beim SV Affolterbach leistet, ist auch dem Liga-Konkurrenten TSV Gras-Ellenbach nicht verborgen geblieben. Der 48-jährige Pietroluongo wurde zusammen mit seinem Co-Trainer Franz Fleischmann jetzt als Nachfolger für Spielertrainer Ronny Sauer und Co-Trainer Robert Ulrich verpflichtet, die nach fünf Jahren im Sommer aufhören.
In Gras-Ellenbach hat man Toni Pietroluongo schon länger auf dem Schirm. Immer wieder mal kreuzten sich die Wege, und nachtragend ist man beim TSV nicht: Immerhin hat Pietroluongo mit seinem Tor in letzter Minute den Überwäldern vor einigen Jahren die Relegationssuppe gegen die SG Einhausen II versalzen. TSV-Abteilungsleiter Thorsten Gleich spielte selbst noch gegen den gebürtigen Bensheimer, als dieser beispielsweise den FC Italia trainierte.
„Mit Ronny Sauer hatten wir einen jungen Spielertrainer. Jetzt soll ein erfahrener Mann das stabilisieren, was Ronny aufgebaut hat“, sagte Gleich und ist froh darüber, dass auch Franz Fleischmann als Co-Trainer mitkommt. Einige Spieler wie Torwart Manuel Loipersberger bei Eintracht WaldMichelbach II oder Timo Haiser in Affolterbach haben bereits mit ihm gearbeitet.

Verschworene Gemeinschaft

Schnell stand fest, dass Pietroluongo ein Wunschkandidat ist, als bekannt wurde, dass der SV Affolterbach einen Wechsel vornimmt. „Nach dem ersten Gespräch war eigentlich alles klar, und ich habe am nächsten Tag zugesagt. So schnell habe ich mich noch nie entschieden“, sagte Pietroluongo. Er schätzt die verschworene Gemeinschaft und Kameradschaft beim TSV. Der Coach wohnt mit seiner Frau in Reichelsheim und arbeitet im Außendienst. Der siebenjährige Sohn Fabio hat gerade mit der kleinen Isabella eine Schwester bekommen.
Der Trainer wird in Gras-Ellenbach eine eingespielte Mannschaft übernehmen, die möglicherweise noch punktuell verstärkt wird. Im Winter ist allerdings der 39-jährige Bahtiyar Dastan zum SV Affolterbach gewechselt. „Das bedauern wir, denn er war ein erfahrener Spieler, der der jungen Mannschaft guttat“, meinte Gleich. Der Abteilungsleiter bezeichnet den TSV, der derzeit auf dem siebten Platz liegt, als „absolut konkurrenzfähig“. Die bisherigen vier Niederlagen seien allesamt knapp gewesen. Mittelfristig will man beim TSV den Anschluss zur Spitze schaffen.
Toni Pietroluongo kann auf eine große Erfahrung als Spieler und Trainer zurückblicken. Er begann seine Laufbahn bei Olympia Lorsch und spielte in der Jugend noch beim TSV Auerbach und FC Italia Bensheim. Mit 18 Jahren wechselte er zum VfR Fehlheim, wo er sechs Jahre spielte. Im Alter von 24 folgte der Wechsel zur SG Einhausen, mit der Pietroluongo gleich im ersten Jahr in die damalige Landesliga Süd aufstieg. Fünf Jahre lang war er mit dem Team in dieser Klasse aktiv. Mit 30 Jahren suchte er eine neue Herausforderung als Spielertrainer bei der KSG Brandau in der A-Klasse Darmstadt. Nach drei Runden waren die folgenden Spielertrainerstation der FC Einhausen in der Kreisoberliga für zwei Jahre und dann sein Heimatverein FC Italia Bensheim. Mit den „Italienern“ verpasste er im ersten Jahr als Trainer knapp den Aufstieg in die A-Liga. Nach drei Jahren wechselte er zum Liga-Konkurrenten SV Kirschhausen, bei dem er ebenfalls wieder drei Jahre wirkte. Danach ging’s aufs Neue zurück nach Bensheim, wo Pietroluongo bis zur Saison 2016/2017 tätig war. Nach einer kurzen Pause übernahm er beim KSV Reichelsheim die A-Junioren, ehe er im Sommer 2018 beim SV Affolterbach die Nachfolge von Pawel Karas antrat.
Pietroluongo weiß, dass Ronny Sauer dem TSV in fünf Jahren seine Handschrift verpasst hat. „Ich werde sicherlich nicht alles ändern, aber jeder Trainer hat seine eigene Philosophie“, meinte der Coach, der schnell von hinten heraus mit einer Viererkette spielen will.
Aber noch ist Pietroluongo ja Trainer beim SV Affolterbach und hofft auf die Beendigung der Vorrunde, um sich mit einer guten Platzierung zu verabschieden. „Ich kann mein Amt jedenfalls ohne Bedenken an meine Nachfolger übergeben“, sagte Pietroluongo.

Das Derby steht noch aus

Die Brüder Sebastian und Alexander Theobald übernehmen beim SVA in der kommenden Runde. Dann wird man sich wiedersehen, aber auch in dieser Saison könnte es noch zu einem Derby kommen, denn der SV Affolterbach hat in der Vorrunde Heimrecht gegen Gras-Ellenbach. TSV Abteilungsleiter Gleich: „Das wird ein interessantes Spiel.“
Im Übrigen geht Pietroluongo davon aus, dass an der Tabellenspitze die FSG Riedrode II und der TSV Hambach Platz eins und zwei unter sich ausmachen werden. Aber nach einem Neustart werden die Karten neu gemischt, denn gerade nach der langen Pause gibt es doch einige Fragezeichen.

Quelle: Odenwälder Zeitung

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